Eis-Zeit in Dinslaken: Musical-Stars schlittern durch ein frostiges Märchenland

Showtime mit Uwe Kröger, Maricel, Ethan Freeman, dem „Meister der Nussecken“ und anderen Publikumslieblingen

An einer Neuauflage hatte nach der erfolgreichen Premiere im Frühjahr vergangenen Jahres kein Weg vorbei geführt. Über 5.000 Besucher hatten sich seinerzeit in der Eissporthalle des niederrheinische Städtchens be- und verzaubern lassen. Das schrie schon damals nach einer Fortsetzung.

Auch diesmal liest sich die Besetzungsliste wie das Who’s who der europäischen Musicalwelt. Kein Geringerer als Uwe Kröger, der im vergangenen Jahr bereits mit von der Partie war, führt die illustre und prominente Künstlerriege an. Auf’s rutschige Parkett wagen sich daneben Ethan Freeman, sowie Maricel und Patrick Stanke, die beiden Hauptdarsteller aus ”Aida”, ”Donna” Carolin Fortenbacher, Vampir-Sarah Jessica Kessler, Reinhard Brussmann, ”Nala” Peti van der Velde, Ex-”Papa” David Moore und Stefan Stara.

Hochkarätige Besetzung

Den sportiven Gegenpol bilden Hochkaräter aus der internationalen Eiskunstlauf-Szene: Marina Kielmann, Ex-Europameisterin und vierfache deutsche Meisterin, das Eistanzpaar Vernekohl/Kurakin, die deutsche Jugendmeisterin Anna Marie Mai, Andrey Primak, der König der Dreifachsprünge, und Anton Smirnov, Dritter der russischen Meisterschaften. Was die einen in der Kehle haben, haben die anderen in den Beinen. Sie bündeln ihre Kräfte, um das Publikum in ein von kauzigen Gestalten bevölkertes Reich der Fantasie zu entführen, in dem es zwar verdammt kalt ist, wo aber das Gute letztendlich über das Böse siegt. Happy-End vorprogrammiert.

Da spukt ein seltsamer Troll durch die Gegend und geht mit einer bezaubernden, guten Fee auf Entdeckungsreise. Da besingt der ”Eishauch” die kalte ”Sinfonie des Todes”, und da dreht die rätselhafte Flamena Pirouetten. Wie der ”Meister der Nussecken” in dieses exzeptionelle Personal-Szenario passt, bleibt bis zuletzt das Geheimnis der Veranstalter. Aber mit Guildo Horn als ”Special Guest” dürfte schon die ein oder andere humorvolle Überraschung garantiert sein.

Der orthopädische Ober-Strumpf, der zuletzt als Marley beim Weihnachtsgeist in Oberhausen reüssiert hatte, ist immer für eine Gaudi gut. Natürlich schnallt er sich, wie übrigens auch Uwe Kröger, die Schlittschuhe an, was jedoch nicht alle Kollegen tun werden bzw. dürfen. Dieses schlitternde Vergnügen auf Kufen bleibt Maricel beispielsweise versagt. Ihr Arbeitgeber scheut das Unfallrisiko. Dem Publikum im Essener Colosseum-Theater wäre im Fall der Fälle sicherlich auch schwer zu vermitteln, dass sich die ägyptische Prinzessin Amneris beim Eislaufen die Haxen verbogen hätte… Guildo Horn erklärt sein Engagement bei ”Musical on Ice” übrigens so: Er habe schon als Kind immer gern Eis geleckt…

Musical-Hits in ganz neuer Verpackung

In die wunderliche Story eingebunden und eingewoben sind bekannte und wenige bekannte Musical-Songs. Das fängt bei Ohrwürmern aus ”AIDA” und dem ”König der Löwen” an, erstreckt sich über ”Les Misérables” und ”Mamma Mia” und hört bei den Hits aus dem ”Tanz der Vampire” und ”Starlight Express” noch lange nicht auf. Selbstverständlich kommt der Klang nicht aus der Konserve, sondern von einer exzellenten Live-Band unter dem Kommando von Bertram Ernst. Der zeichnet in Personalunion auch als künstlerischer Leiter des Ganzen verantwortlich. ”Musical on Ice ist aus dem Kinderschuhen heraus”, unterstreichen er und Produzent Thomas Bauchrowitz. Man habe das inhaltliche Konzept noch einmal in wesentlichen Punkten überarbeitet und modifiziert. Die Produktion sei noch umfangreicher geworden. Und als Regisseur wissen die beiden Macher einen ganz Großen der Branche hinter sich: Professor Dr. Jürgen ”Zappo” Schwalbe”.

Über 60 Mitwirkende garantieren gute Unterhaltung

Über 60 Mitwirkende garantieren einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen dreistündigen Showreigen, wobei Anja Reichelts ”Kids on Ice”, 40 junge Läuferinnen und Läufer im Alter zwischen 12 und 20 Jahren, die zahlenmäßig stärkste Gruppe stellen.

Beginn ist an allen drei Tagen jeweils um 19.30. Am Samstag (7. Februar) um 14.30 Uhr gibt es eine zusätzliche Nachmittagsvorstellung. Restkarten können noch unter der Ticketline (01805) 570000 gebucht werden. Zur zweiten Staffel erscheint auch wieder eine Maxi-CD mit drei eigens für die Show komponierten Songs aus der Feder von Bertram Ernst: ”Symphony of Death”, gesungen von ”Eishauch” Reinhard Brussmann, ”Into the Light (Jessica Kessler und Stefan Stara) und ”On Fire” (instrumental).

JÜRGEN HEIMANN
Quelle: Jürgen Heimann

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0 Comments

  1. tanja und gitta

    der bericht war super

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