Yngve Gasoy-Romdal und Anna Montanaro spielen noch einmal das „Gefährliche Spiel“

Die letzten Jekyll & Hyde-Shows in der Premierenbesetzung

Für die letzten vier Shows haben die Produzenten der rheinischen Inzenierung noch einmal das musical-ische Traumpaar der ersten J&H-Stunde zusammen führen können. Yngve Gasoy-Romdal als Arzt und Monster und Anna Montanaro als Prostituierte Lucy Harris werden zur Freude vieler Fans in den vier finalen Vorstellungen noch einmal gemeinsam auf der Kölner Bühne stehen. Beide hatten bereits zur Premiere und in den ersten Monaten danach das Publikum durch ihr intensives Spiel bezaubert. Nicht wenige sprachen damals von einer ”Idealbesetzung” schlechthin.

Nicht immer zeigte sich das Haus hier so gut gefüllt wie in den letzten Wochen. Denn: So leicht verdaulich, wie es das Vorgängerstück ”Saturday Night Fever” war und der Nachfolger, das Queen-Musical ”We will rock you”, es wohl sein wird, kam das auf einer Novelle von Robert Louis Stevenson basierende Drama eben nicht daher. Totzdem hält Produzent Thomas Krauth die Entscheidung, Jekyll & Hyde in der Jecken-Hauptstadt zu spielen, auch im Nachhinein für richtig: ”Wir haben damit künstlerisch neue Wege beschritten und mit der Auswahl unserer Darsteller dem Stück neue Dimensionen eröffnet”, sagte er in einem Interview. Das habe das Publikum letztlich auch honoriert. 15 Monate Laufzeit hatte er trotzdem schon eingeplant.

Der Run auf die Tickets ist aber in den vergangenen Wochen deutlich angestiegen, was aber, wenn es zum Ende hin zu geht, eine immer zu beobachtende Entwicklung ist. Für die noch verbleibenden Vorstellungen gibt es nur noch Restkarten. Und mit seiner Einschätzung, dass Hyde ob seines Potenzials nicht für immer von der Bildfläche verschwinden werde, sondern früher oder später andernorts auftauchen würde, lag bzw. liegt Krauth ja richtig. Siehe Westend London.

Inzwischen steht der Premierentermin für die rockige Folgeproduktion auch fest: Die ”Bohemian Rhapsody” wird am Rheinufer erstmals am 12. Dezember aus den Boxen dröhnen. Der Kartenvorverkauf beginnt am heutigen Samstag. JÜRGEN HEIMANN
Quelle: Jürgen Heimann

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