Pressebericht “Das Phantom der Oper”

Marburg. Mit “Das Phantom der Oper” verbinden viele Musical-Kenner den Namen ”Andrew Lloyd Webber”. Der britische Musical-Komponist schuf mit dem 1911 erschienen Roman von “Gaston Leroux” das erfolgreichste Musical aller Zeiten, welches in den letzten 20 Jahren von rund 100 Millionen Menschen gesehen wurde. Wer allerdings den Roman gelesen hat weiß, dass zwei Charaktere im Musical von Webber der ”Perser” und ”Madame Valerius”, in seinem Stück nicht vorkommen; in der Neu-Inszenierung des Musicals von Andreas Lachnit wurden diese mit aufgenommen.

Das Publikum traf am Musicalabend Stars an, die keinesfalls unbekannt sind.

Thomas Mülner, der bereits aus “Romeo und Julia” bekannt ist, verkörperte ”Raoul”. Er ist unsterblich in Christine verliebt, welche vom Weltstar Deborah Sasson gespielt wurde. Axel Olzinger schlüpfte in die Rolle des Phantoms, welches in der Pariser Oper sein Unwesen treibt und die Hochzeit mit Christine verlangt.

Die Schauspieler glänzten mit einer absolut professionellen schauspielerischen Leistung bei den Zuschauern, dass bei verschiedenen Schlüsselszenen dem Publikum der Atem stockte. Die perfekten Lichtverhältnisse und Nebeleffekte gaben dem Musical den letzten Schliff (siehe unsere Fotogalerie).

Im freundlichen Gespräch mit den Stars erfuhr das Mein-Stadtallendorf.de-Team, dass von ihnen eine ganze Menge abverlangt wird. Die Bühnengröße, die Akustik, und viele weitere Faktoren wechseln bei den Auftritten ständig, sodass eine hohe Flexibilität und Improvisation gefordert ist.

Deborah Sasson erzählte von einem Auftritt in Flensburg, bei dem es ”in Strömen regnete” und sie das Orchester kaum hören konnte. Der Tourmanager Dieter Tings ergänzte, dass das Orchester sogar die Steckdosen anheben musste, da durch einen hohen Wasserstand die Gefahr auf einen elektrischen Schlag bestand. Trotz der sehr schlechten Bedingungen wurde das Musical bis zum Schluss durchgezogen, so Axel Olzinger. Auch bei einer Erkältung, wie sie Thomas Mülner derzeit mit sich trägt, können die Stars auf keinen Ersatz zurückgreifen.

Dieter Tings berichtete, dass das Musical sehr gefragt sei und bis Ende März auf deutschen Bühnen gespielt wird. Ab Herbst 2007 geht es dann in Spanien in englischer Sprache weiter. Aufgrund des Erfolges seien auch schon Anfragen aus ostasiatischen Ländern gekommen.
Quelle: Konzert-Portal.net

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