Paradiesvogel mit Mut zum Risiko

Adrian Becker über High Heels, Kochkunst und Schwangerschaft

Viele nette Kolleginnen und Kollegen hat er, seitdem er 1993 seine Neigung zum Beruf gemacht hatte und sich als Ensemblemitglied der Ufa-Revue im Berliner Theater des Westens anschloss, kommen, gehen und in der Versenkung verschwinden sehen. Er ist immer noch da. Und wird es, geht es nach ihm, auch noch eine ganze Weile bleiben.

Der zweifache Preisträger des Bundeswettbewerbs für Gesang hat sich an der renommierten Universität der Künste in Berlin sein handwerkliches Rüstzeug geholt und dort den Studiengang Musical/Show mit Diplom abgeschlossen. Seitdem ist man ihm in den unterschiedlichsten Rollen begegnet. Mal gibt er den Kotzbrocken, mal den Charmeur. Dann ist er der Rock’ n’ Roller oder der Casanova. Sein Faible für Travestie brachte ihn zwangsläufig hinter Gittern – nämlich in den ”Käfig voller Narren”. In ”La cage aux folles” machte Becker unlängst in Koblenz in der Doppelrolle Albin/Zaza eine hervorragende Figur, hatte daselbst aber auch schon zwei Jahre zuvor als ”Frank ‚n’ Furter in der Rocky Horror Show brilliert. Die liebt er nicht erst, seitdem er in dem Stück in Berlin den ”Riff-Raff” gab. Bei ”Cats” in Stuttgart schnurrte Adrian B. als Munkustrap und Rum Tum Tugger, bei ”Joseph” in Essen ließ er als rockender Pharao die Wutz raus.

Loses Mundwerk

Zwischendurch, vor- und nachher, schlüpfte der umtriebige Künstler noch in so unterschiedliche Rollen wie die des Danny in ”Grease”, des Scrooge und des Marley im ”Geist der Weihnacht” oder des Tom in ”Blue Jeans” Trotz einer ziemlich lückenlosen Bühnen-Vita findet der Mann aber immer auch Zeit, andere Baustellen zu eröffnen, von diversen CD-Einspielungen, seine eigene, 2004 erschienene Solo-Scheibe ”Cookies & Cream” inklusive, .ganz zu schweigen. Mit den ”Musicalstars” ist er, begleitet von einem großen Orchester, Seite an Seite mit so phantastischen Kollegen wie Anke Fiedler oder Martin Berger regelmäßig landauf, landab unterwegs, gilt aber auch als Moderator als gefragter Mann. In diesem Job kommt ihm sein lockeres Mundwerk und die Fähigkeit, sich mit traumwandlerischer Sicherheit auf die jeweiligen Befindlichkeiten der Zuhörer einstellen zu können, zu Gute.

Und Adrian Becker mischt, wenn man ihn von der Leine lässt, jeden Saal auf und verwandelt diesen in ein Tollhaus. Was darunter zu verstehen ist, davon hatten in diesem Jahr die Besucher der traditionellen Tecklenburger Pfingstgala einen kleinen Eindruck gewinnen können. Ganz nebenbei wagte sich Mann auch noch an ”Sinn für Stil”, den klassischen Prinzessin-Amneris-Song aus ”Aida”. So viel zu oben erwähnten ”Mut zum Wagnis”.

Apropos Tecklenburg: Auch dort ist Adrian Becker längst kein Unbekannter mehr. In der Saison2004 stand er hier als Bill Callhoun und Lucentio in ”Kiss me, Kate” auf den Brettern. Und in diesem Jahr meldet er sich im Münsterland zurück. In ”Miami Nights” der aktuellen Zweit-Inszenierung der Freilichtspiele, mimte Becker den selbst- und whisky-verliebten Parketthengst ”Roy Fire”. Eine Rolle, die viel komödiantisches Talent erfordert und ihm wie auf den Leib geschneidert scheint. Am Rande der Produktion stand der gebürtige Saarlouiser unserem Redakteur Jürgen Heimann im Interview Rede und Antwort und plauderte selbstbewusst und schlagfertig über hohe Schuhe, schlechte Hotels, Trittbrettfahrer, Mark Medlock als ”Aida”, Whitney Houston, Randgruppen und Frauenkleider.

Du hast ja schon in einer ganzen Latte von Produktionen mitgespielt. Was war bzw. ist dein Favorit/Lieblingsstück gewesen?

Diese Frage wurde mir schon oft gestellt und ich hab mich mit der Antwort immer sehr schwer getan. Natürlich gab es Stücke und Rollen, die mir mehr oder weniger Spaß gemacht haben, aber letztendlich hat mein Hirn es so organisiert, dass bei mir nur die schönen Erinnerungen hängen bleiben. Seit einigen Jahren kann ich wirklich sagen, dass es immer gerade das Stück ist, das ich aktuell spiele. Zurzeit fühle ich mich in ”La Cage aux folles” sauwohl und gehe mit großer Freude zur Arbeit.

Gibt es eine Traumrolle für dich?

Glücklicherweise hatte ich die große Freude, bisher schon die ein oder andere Traumrolle spielen zu dürfen. Sicherlich gehören der Frank’n’Furter und Zaza dazu, aber auch bei einer Welturaufführung am Berliner Friedrichstadtpalast die Haupt- und Titelrolle zu entwickeln und als Casanova die größte Revuebühne Europas besingen zu dürfen war eine wunderbare Aufgabe.

Warum nicht mal die Christel von der Post?

In welchem Stück würdest du gerne mal mitspielen?

Na, da gibt es schon noch das ein oder andere Werk, das mich interessiert. Den Javert in ”Les Mis” möchte ich da zuerst nennen. Den Conférencier in ”Cabaret”, Herodes in ”Jesus Christ Superstar”, Molina in ”Kuss der Spinnenfrau”, ”Colloredo” in Mozart und, wenn es schnell geht, auch noch den Berger aus ”Hair”. Frank´N´Furter und Zaza´s darf man mir grundsätzlich immer anbieten. Außerdem finde ich ja auch Operetten ganz toll. Den Leopold im ”Weißen Rössl” zum Beispiel oder die Christel von der Post aus dem ”Vogelhändler”. Ach, da gibt es noch so viel zu tun. Ich freu mich drauf!

Favorisiert du leichte Stücke oder dürfte es ruhig ab zu bzw. öfters mal etwas Ernsteres mit mehr Tiefgang sein?

Es kann alles dargestellt werden.

Hast du berufliche Vorbilder?

Nö.

Von wem hast du am meisten gelernt?

Vom Leben.

Hobbies?

Dafür habe ich eigentlich keine Zeit. Ich habe ja meinen Beruf zum Hobby gemacht. Und wenn ich dann noch Langeweile haben sollte, lade ich mir gerne Gäste ein. Vielleicht ist Kochen ein Hobby von mir. Ansonsten: Köperpflege.

Welche Art von Musik hörst du in deiner Freizeit? Was hat dich dazu bewogen, die Laufbahn eines Musicaldarstellers einzuschlagen? Sind der Job/die Arbeitsbedingungen/der Konkurrenzkampf untereinander schwieriger/heftiger geworden als vor, sagen wir, zehn Jahren, als du anfingst?

Auch wenn es ungewöhnlich scheinen mag, aber ich höre in meiner Freizeit relativ wenig Musik. Ich habe dann auch gerne mal Ruhe um mich herum. Aber wenn ich ein paar Namen nennen soll, fallen mir Jamie Cullum oder Michael Bublé ein. Ganz großartig finde ich im Moment auch Mika. Na, und Robbie, die alte Socke, will ich natürlich auch nicht vergessen.

Das größte Drama in der aktuellen Musikgeschichte ist für mich, den Verfall von Whitney Houston mitzuerleben. Was war das eine schöne Frau und eine großartige Sängerin, und jetzt das! Kann da bitte mal irgendjemand was machen?!

Konkurrenzkampf: Natürlich gibt es Konkurrenz, aber ich kämpfe nicht gerne. Ich war Zivildienstleistender! Ich kann besser mit Waffeln als mit Waffen.

Ich glaube ja fest daran, dass ich immer die Rolle bekommen werde, die momentan richtig für mich ist. Insofern gönne ich allen Kollegen von ganzem Herzen ihre Rollen und versuche negative Gefühle wie Konkurrenzkampf aus meinem Kopf zu verbannen. Übrigens erfolgreich.

Vor zehn Jahren sah das allerdings etwas anders aus. Neu auf dem Markt, wusste ich noch nicht so genau, wo ich stehe und wo meine Qualitäten liegen, und habe erst einmal alles und jeden als Konkurrenten gesehen. Ach wie anstrengend. Nö nö. Darauf hab ich keine Lust mehr.

Gerade habe ich allerdings erfahren, wer die Zaza in Baumanns ”La Cage”- Inszenierung am Gärtnerplatz spielt. Ich bin es nicht! Ich bin sooooooooo neidisch!

”Ich bin keine Randgruppe?”

Sieht man mal von Joseph oder Cats ab, sind bzw. waren es ja nicht immer die so genannten großen Hochglanz-Longruns, in denen du mitgemacht hast. Man trifft dich eher in den kleineren Inszenierungen. Hat das einen besonderen Grund? Bist du dahingehend ein ”Nischen-Künstler”? Magst du es lieber ein Nummer kleiner?

Ein ”Nischen-Künstler”? Das ist ja mal ein toller Begriff. Bin ich schon wieder ‘ne Randgruppe?

Nein, so hab ich das bisher nicht gesehen. Ich habe es immer so gehalten, dass ich nach einem Jahr mit einer 8-Show-Woche wie bei Cats, Joseph, Grease oder Casanova gerne in Stadttheaterproduktionen gespielt habe, um meinen jugendlichen Körper auch mal durchatmen zu lassen und nicht jeden Abend ran zu müssen.

Und jeder, der mich kennt, weiß, dass ich es in keinem Fall ”eine Nummer kleiner” mag. Warum auch? Weniger ist weniger, und wo ich bin, ist nicht wenig!

In dunklen Bars mit Jim Beam

Wie bereitest du dich auf eine Rolle vor (Literatur, historischer Hintergrund usw.)?

Die umfangreichste Recherche hab ich wohl für ”Casanova” gemacht. Da gab es aber auch wunderbares Material aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Wer übrigens mal eine tolle Biografie lesen möchte, dem kann ich nur wärmstens die des Casanova empfehlen. Was der Mann erlebt hat. Sehr spannend.

Und um mich auf meine Rolle als ”Roy Fire” in Miami Nights vorzubereiten, saß ich häufig in dunklen Bars und freundete mich mit der Familie des Jim Beam an.

Und: Mit welcher Rolle hast du dich am meisten identifizieren können? Wie gehst du mit Kritik um – sei sie nun berechtigt oder nur boshaft?

Hier antwortet ein Perfektionist. Ich bin mein eigener, größter Kritiker. Neulich fragt mich eine Kollegin, ob ich denn mit meiner Leistung bei der Vorstellung zufrieden sei. Da wurde mir bewusst, dass ich wirklich ganz selten von mir sage: Das hast du gut gemacht!

Aber das will ich jetzt mal ändern. Damit stehe ich mir selbst im Weg, und das ist ja auch blöd!

Wenn eine Kritik gut ausfällt, freue ich mich wie ein kleines Kind, aber wehe, es wird mal schlecht geschrieben. Das trifft mich dann, und ich mache mir lange Gedanken darüber, woran das gelegen haben mag und frage mich, ob es in meiner Verantwortung lag oder nicht.

Den Kollegen, die von sich behaupten, dass Kritiken sie kaltlassen, glaub ich nicht.

Düüüüüüggöe össsüp etaaaaaa blablablup

Die klassische Gretchenfrage nach deiner größten Panne auf der Bühne.

Ach, gaaaanz schlimm. Ich war Munkustrap bei” Cats”. Bei einem Solo sollte ich als Obermiezekatze das ganze Ensemble und das Orchester unterbrechen, um dann alleine wieder anzufangen und den Song zu Ende zu singen. Das tat ich auch. Die waren dann auch alle still, wie Ihnen geheißen. Der Dirigent war in ”Hab-Acht-Stellung” und 20 erwachsene Menschen (die sich als Katzen angemalt hatten) starrten mich an. Leider ist mir genau an dieser Stelle so gar nix mehr eingefallen. Totenstille! Soooo, dann dachte ich, sing halt einfach mal, was dir einfällt, damit wir heute noch nach Hause kommen. Eine Scheißidee. Niedergeschrieben sehen die Worte, die ich von mir gab, ungefähr so aus: Düüüüüüggöe össsüp etaaaaaa blablablup. Aus meinem Mund kam nur Unsinn. Ach, das kann man noch nicht einmal Unsinn nennen. Ich sag mal Buchstabensuppe dazu!

Als dann bei meinem dritten Versuch, ein deutsches Wort zu sprechen, das Publikum anfing zu lachen, wollte ich einfach sofort sterben oder als Wachsfigur bei Mme. Tussaud weitermachen.

Ach du heiliger Bimbam. Ich bekomme immer noch Schweißausbrüche, wenn ich darüber nachdenke.

In Koblenz hast du bei ”La Cage aux folles” überschwängliche Rezensionen eingefahren. Glaubt man der Journaille, spielst du dort deine Mitakteure locker an die Wand.

Na, das sehe ich nicht so. Ich freue mich riesig über die wirklich außergewöhnlich gute Presse und fühle mich sehr geschmeichelt. Aber nun ist ja ”La Cage” kein Ein-Personen-Stück. Wenn meine Kollegen mich da nicht unterstützen würden, könnte ich mir die Seele aus dem Leib spielen, und es wäre trotzdem nix.

Nein, wir alle haben da einen wunderbaren Abend auf der Bühne, und ich glaube, dass sich das auch auf das Publikum überträgt und auch ein wichtiger Bestandteil für den wirklich wahnsinnigen Erfolg unserer Show ist. Das macht aber auch Freude! Übrigens haben wir gerade bis Ende des Jahres verlängert.

”Auf hohen Schuhen sehe ich unglaublich toll aus”

Hast du ein Faible für Travestie?

Ich sehe auf hohen Schuhen einfach unglaublich toll aus und kann sogar drauf laufen. Da muss man doch was draus machen.

Für die Pfingstgala in Tecklenburg hattest du dir u.a. ausgerechnet ”Sinn für Stil” ausgesucht, einen Frauensong, der in Aida von der Prinzessin Amneris gesungen wird. Wie kommt ein Mann auf einen solchen Einfall?

Gib mir das ein oder andere Kaltgetränk, dann komm ich auf solche Ideen.

Wie würdest du dich selbst einordnen: als Sänger, Tänzer oder Entertainer?

Bin ich bekloppt. Ich ordne mich doch nicht selber ein. Ich bin ein singender, tanzender Entertainer, der moderiert, der choreografiert, der vibriert, seine Wurzeln im Sprechtheater hat, der in kürzester Zeit in das schlimmste Gesicht noch ein wenig Showgirl malen kann und außerdem auch noch unglaublich gut kocht. Alles in allem: eine Superpartie! Wer will mich heiraten?

I am what I am

Auf der Bühne hast du eine komödiantische Ader mit dem Hang zum Schrillen. Ist das angeeignet oder entspricht das wirklich deinem Naturell?

Tut mir leid. So bin ich!

Nach etwas längerer Pause sollen ja in diesem Jahr wieder die ”Musicalstars live” auf Tournee gehen. Wer ist außer dir noch dabei?

Never change a leading team! Wir sind wieder in der Sahne-Besetzung unterwegs.

Anke Fiedler, Sanni Luis, Martin Berger und meine Wenigkeit.

Begleitet werden wir wie gewohnt vom Orchester Dirk Jecht.

Wie unterscheiden sich solche Tournee-Gala-Veranstaltungen von Inszenierungen in festen Häusern? Wie liegt da für euch Künstler der Reiz? Und ist das ein anderes Publikum als sonst?

Was mir besondere Freude bei unseren Konzerten macht, ist der direkte Kontakt zum Publikum. Ich glaube auch, dass uns das von anderen Galas unterscheidet. Nicht umsonst wurden wir, ich glaube 2004, bei www.musicalzentrale.de zur beliebtesten Musicalgala gewählt. Wir haben jetzt mal’ ne Pause gemacht, wollen aber wieder durchstarten. Nachdem ja jetzt schon unser Name ”Musicalstars live” geklaut wurde und Kollegen (die das eigentlich gar nicht nötig hätten) sich das aufs Fähnchen schreiben, wollen wir uns wieder mit dem Original zurückmelden. Wir starten am 16. 11. in Rosenheim und wollen dann im nächsten Jahr wieder mehrere Termine spielen.

2004 hast du mit ”Cookies & Cream” eine erste Solo-CD veröffentlicht. Was sollte dieser Titel ausdrücken und wird es in absehbarer Zeit noch ein weiteres Solo-Album von Adrian Becker geben?

Der Titel ist nach meinem Lieblingseis benannt. Nicht mehr und nicht weniger.

Oh ja, ich habe große Lust, noch ‘ne CD zu veröffentlichen. Ich gehe mit diesem Gedanken schon den ein oder anderen Tag schwanger, aber ich glaube, dass es zur Geburt mindestens noch neun Monate braucht. Sollte es Komplikationen in der Schwangerschaft geben, werde ich Euch informieren.

Wenn wir uns die deutsche Musicallandschaft betrachten: Wo liegt deiner Meinung nach die Gefahr, wenn ein einziger, großer Branchenprimus fast den kompletten Markt beherrscht?

Ach Schnickschnack, unser Planet ist so groß. Da ist doch für uns alle Platz. Ich freue mich über jede neue Stage-Entertainment-Produktion. Dann sind die auch von der Straße und kommen nicht auf dumme Gedanken.

Eine tolle Zeit in Tecklenburg

In Tecklenburg hast Du du in diesem Jahr den Roy Fire in ”Miami Nights” gespielt. Was fasziniert dich an dieser Figur? Und was fasziniert dich an Tecklenburg?

Ich habe ja bereits in ”Kiss me Kate” und bei der ein oder anderen Gala in Tecklenburg gastiert und hatte einfach ‘ne tolle Zeit dort. Tolle Location, tolles Team und diese Luft. Diese Luft! Einzig das Hotel ”Drei Kronen” ist ein Albtraum. Bevor ich mir das Karmakonto ruiniere, bin ich lieber still. Aber ersparen wir uns diesen Ort der Unfreundlichkeit!

Na, und Roy Fire war jetzt ja wirklich eine superschöne Rolle. Der Typ kommt auf die Bühne, und alle lachen sich bestenfalls kaputt über ihn. Tolle Dialoge und tolle Songs. Ich habe mich sehr auf diese Rolle gefreut und hatte großen Respekt vor der Aufgabe.

Es gibt ja Tendenzen, Nobodys, die irgendwelche Castingshows gewonnen haben, als Musicalstars zu vermarkten und ihnen Hauptrollen in großen Produktionen zuzuschanzen. Wie seht ihr als Künstler, die ihr euren Job mühsam und von der Pike auf gelernt habt, diese Entwicklung?

Da kann ich mich eigentlich nur wiederholen. Ich finde, es ist Platz für alle! Wenn das Publikum das sehen möchte, werden die Kinder auch engagiert werden. Et voilà, es scheint ja zu funktionieren, und die Kasse in Holland klingelt. Ich freu mich schon auf Mark Medlock als ”Aida”

Was müsste man tun, um mehr Menschen zum Besuch im Theater zu veranlassen?

Mich engagieren!
Quelle: Jürgen Heimann

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