One-Woman-Show mit Katharine Mehrling in der Berliner Tribuene

Webbers „Tell Me On A Sunday“ in deutscher Fassung: Bleib doch bis zum Sonntag

Darum geht es in dem Songzyklus ”Tell Me On A Sunday”, den Musicalpapst Andrew Lloyd Webber 19979 gemeinsam mit Don Black komponierte und aus dem das das Ein-Personen-Stück gleichen Namens hervorging. Es bildete übrigens auch die Grundlage für das 1982 uraufgeführte Musical ”Song & Dance”, dessen erster Teil komplett gesungen wurde, während der zweite Teil ausschließlich aus Tanzdarbietungen bestand.

Die Berliner Tribuene hat sich nun dieses Stoffs angenommen und präsentiert eine deutschsprachige Fassung. Die heißt dann natürlich auch etwas anders – ”Bleib noch bis zum Sonntag”. Die deutsche Übersetzung stammt übrigens von keinem Geringeren als Dr. Michael Kunze. In einer Inszenierung von Andreas Gergen tritt Katharine Mehrling an, diese One-Woman-Show, die für jede Künstlerin eine echte Herausforderung darstellt, mit Leben zu füllen. Ferdinand von Seebach zeichnet für die Arrangements verantwortlich. In seinen Händen liegt auch die musikalische Gesamtleitung.

Katharine Mehrling hat in den vergangenen Jahren einen echten Karriere-Steilflug hingelegt. Schubkraft entwickelte da nicht zuletzt die ”Piaf”. Die Rolle der französischen Chansonlegende, die sie in drei verschiedenen Inszenierungen verkörperte, verhalf ihr auch zu internationaler Aufmerksamkeit. Zuletzt war die Hessin als ”Amnesia” in ”Non(n)sens von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert worden. Mit ihrem Solo-Programm ”Hommages” trat die Künstlerin sogar vor Bundespräsident Horst Köhler im Schloss Bellevue auf und arbeitet derzeit an ihrem zweiten Solo-Projekt: ”Bonsoir, Katharine!” soll am 2. Februar 2008 in Oberhausen Premiere haben. Neben ihrem Berliner Engagement ist Mehrling ab 7. Dezember am Theater in Meiningen in der dortigen ”Les Misérables”-Inszenierung als ”Eponine” zu sehen

”Bleib doch bis Sonntag” steht ab 16. Dezember auf dem Spielplan des Theaters in der Berliner Otto-Suhr-Allee. Zu den Showstoppern des Werks zählen neben dem Titelsong auch ”Freu Dich bloß nicht zu früh”, oder ”Unexpected Song”. Diese Ohrwürmer wurden in Interpretationen von Gitte Haenning oder Angelika Milster einem breiten Publikum bekannt, ohne dass dieses sich immer über deren Musicalursprung im Klaren gewesen sein mag. Weitere Infos zur Berliner Inszenierung unter www.tribuene-berlin.de.

Quelle: Jürgen Heimann

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