Christian Struppeck „freigestellt“ und durch Glenn Casale ersetzt

Streit hinter den Kulissen? Regisseur des Udo Jürgens-Musicals von seinen Aufgaben entbunden

Noch vor wenigen Wochen hatte Struppeck von der ”spannendsten und aufregendsten Arbeit meines Lebens” gesprochen. Ein Projekt, in dem so viel Zeit, Fleiß und Herzblut steckt, gibt man nicht leichtfertig auf, es sei denn, man ”wird aufgegeben”. Der 38-Jährige, der auch als Schauspieler, Choreograf, Autor und Komponist arbeitet(e), ist/war nicht gerade ein unbedeutendes Rädchen im Getriebe des Branchenprimus. Der gebürtige Berliner zeichnete seit dem Jahre 2002 als Artistic Director während der Phasen des Produktionsaufbaus für die künstlerische Qualität aller deutschen Stage Entertainment-Projekte verantwortlich. In dieser Funktion begleitete er beispielsweise auch ”Mamma Mia”, ”Les Misérables”, ”Cats”, ”Das Phantom der Oper”, ”Pinkelstadt”, ”3 Musketiere” oder die Operation ”Blue Man Group”. Auch in die Entwicklung neuer Stücke war der gelernte Schauspieler und frühere Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang in exponierter Position involviert. So soll auch das Udo-Jürgens-Musical auf seiner Idee fußen.

Die Geschäftsführung der Stage Entertainment ließ durch einen Sprecher Gerüchte dementieren, denen zu Folge Struppeck nach einem Streit gefeuert worden sei. Man habe ihn nicht entlassen, sondern lediglich ”freigestellt”, hieß es. Die offizielle Version: Struppeck könne aus gesundheitlichen Gründen die begonnene Regiearbeit leider nicht zu Ende führen.

Premiere feiert das Jürgens-Stück am 2. Dezember im mit erheblichem Aufwand umgebauten Hamburger Operettenhaus auf der Reeperbahn, das zuvor Heimstatt für ”Mamma Mia” war. Verwoben mit der drum herum gestrickten Geschichte um Liebe, Lebensfreude, unerfüllte Träume und Glück sind 23 der größten Jürgens-Hits, angefangen von ”Aber bitte mit Sahne” über ”Griechischer Wein” bis hin zu ”Mit 66 Jahren”. Die offizielle Cast-CD soll rechtzeitig vor Weihnachten am 17. Dezember in den Regalen der Plattenläden stehen. Sie erscheint bei Ariola.
Quelle: Jürgen Heimann

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