Jeanne-Marie Nigl stellt im Hanauer „Culture Club“ ihr 2. Solo-Programm vor

“Ein Lied, das jeder kennt”: Premiere am 19. November

Da ist speziell der ”Culture Club” in der früheren Residenzstadt, der für die gebürtige Frankfurterin zum Sprungbrett wurde. Als ”Schwester Maria Amnesia” in dem von Benjamin Baumann inszenierten Musical-Hit ”Non(n)sense von Dan Goggin begründete sie dort im Jahr 1995 ihre Laufbahn, um in Folge republikweit in den unterschiedlichsten Rollen ihre Frau zu stehen. Insofern ist es nur recht und billig, dass sie, nachdem der Erstling ”Unexpected Songs” auch schon ein paar Jährchen zurück liegt, eben dort auch ihr zweites Solo-Programm aus der Taufe hebt und erstmals öffentlich präsentiert. Titel: ”Das Lied, das jeder kennt…”

Auf der Set-List steht natürlich mehr als nur ein Song. Insofern ist der Name ein klein wenig irreführend. Begleitet von einer kleinen, aus Hand verlesenen Musikern bestehenden Band wird die Entertainerin, die sich im Schauspiel genauso daheim und wohl fühlt wie in den kleinen und großen Musical-Tempeln, eine Auswahl ihrer Lieblingsstücke interpretieren, u.a. aus ”Wicked”, ”Spamalot”, ”Mamma Mia”, ”Aida”, ”Gypsy” und ”The Scarlet Pimpernel”.

Die Premiere ist auf Montag, den 19. November terminiert. Beginn: 20 Uhr. Am 26. November gibt es dann, gleiche Welle, gleiche Stelle, im ”Culture Club” noch eine Zugabe. Karten für die beiden Konzerte können u.a unter www.frankfurt-ticket.de gebucht werden.

Die Trägerin des Kulturpreises des Main-Kinzig-Kreises, die ihre in der freien Theaterszene liegenden Wurzeln nie verleugnet, war zuletzt als fiese Hyäne ”Shenzi” im Hamburger Löwen-King zu erleben. Sie mischte als resolute Wirtin ”Rebecca” bei den tanzenden Vampiren in Stuttgart mit und gehörte später auch auf der gegenüberliegenden Seite des SI-Zentrums im Palladium-Theater zur Phantom-Mann- und Frauschaft. Daselbst sah man sie die Doppelrolle der Ankleiderin/Confidante. Aber nicht zuletzt die innovativen Baumann-Inszenierungen in Hanau und Umgebung waren und sind es, die der Powerfrau aus ”Mainhattan” gut zu Gesicht stehen und wie auf den Leib geschneidert scheinen. Natürlich agiert sie in der ersten Reihe, wenn im Februar 2008 im Hanauer Comoedienhaus die deutschsprachige Erstaufführung des Off-Broadway-Stücks ”Romance/Romance” über die Bühne geht. Auch dabei führt Benjamin Baumann Regie, der auch für die Übersetzung der Barry Hamann-Texte verantwortlich zeichnete.

Weitere Informationen zu der Künstlerin unter www.jeanne-marie-nigl.com.
Quelle: Jürgen Heimann

[yasr_visitor_votes size=”small”]

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!