“Mar i Cel” – eine Geschichte so alt wie der Himmel und das Meer

Blickt man die Geschichte der Menschheit zurück, so findet man zahllose Beispiele für das Unverständnis für Andere und dem daraus resultierenden Haß, der sich bis in maßlose Gewalt steigern kann. “Mar i Cel” behandelt genau dieses Thema, wie eine Momentaufnahme der Zeiten.

In diesem Fall sind es Christen und Mauren, die sich durch die unglückliche gemeinsame Vergangenheit in einen Krieg gestürzt haben, der nur aus dem Unverständnis und der Unfähigkeit, Andere zu akzeptieren, entstanden ist. Inmitten diesem Krieg entsteht eine Liebe, die nicht sein darf, nicht sein kann – die unmöglich ist, so wie sich Himmel und Meer niemals treffen können, auch wenn es so scheinen mag. Das immer wiederkehrende tragische Thema wird also neu erzählt, nicht ohne einem kritischen Unterton und vor einem geschichtlichen Hintergrund, der allerdings auch in der heutigen Zeit nicht an Aktualität verloren hat und wohl niemals verlieren wird.

Der Redaktion lag leider nur das Libretto vor – ein Grund weshalb eine Rezension zum Stück an sich leider nicht möglich ist, doch die Texte allein regen zum Nachdenken an, es bleibt zu hoffen, daß es auch irgendwann mal getan wird und das nicht nicht nur beim “kleinen Mann”.
Quelle: Alexander Brock

[yasr_visitor_votes size=”small”]

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!