Musical Mamis, Metropol

Nach dem Motto ”alle guten Dinge sind drei” fand am 21.1. im Metropol ein Programm, das von diversen Musical Mamis bestritten wurde, statt. Einige Mütter waren bereits beim ersten und auch zweiten Mal dabei gewesen, aber es gab auch einige Neuzugänge. Gemeinsam unterstützten die zehn Mamis wieder das Projekt ”Babydoll” auf ihre ganz spezielle Art und Weise.

Das Projekt ”Babydoll” am Krankenhaus Göttlicher Heiland begleitet minderjährige Mütter vor, während und ein ganzes Jahr nach der Geburt. Sie werden von Hebammen, Gynäkologen, Sozialpädagogen und Psychologen begleitet und das Sozialprojekt, das pro Jahr ca. EUR 200.000,– benötigt, ist dankbar für jede Hilfe. (Wer spenden möchte: Spendenkonto 51516111711, Bank Austria, BLZ 12000).

Peter Hofbauer, Direktor des Metropols, stellte einmal mehr sein Haus zu günstigen Konditionen zur Verfügung und neben dem Hausherrn selbst und Vera Russwurm sah man noch viele andere bekannte Gesichter wie z.B: Wietske van Tongeren, Martin Pasching, Miruna Mihailescu, Benjamin Rufin, Natalie Alison, Ramesh Nair, Johanna Arrouas, Lucius Wolter oder Silke Braas.

Andrè Bauer führte charmant durch das Programm und sorgte für Schmunzeln, wenn er ab und an leicht durcheinander kam und seine Spickzettel zu Hilfe nehmen musste. Eine besondere Hürde stellte für ihn das Vorhandensein von lediglich einem Mikro dar, was vor allem bei den Interviews hinderlich war.

Leider konnten, aufgrund von Krankheit, einige der im Programmheft angekündigten Mamis wie Conny Zenz, Luzia Nistler oder Lisa Gray nicht teilnehmen.

Statt ihnen wurden zwei Musical Papis aktiv. Andrè Bauer gab ”Zieh die Schuh aus” von Roger Cicero zum Besten. Gottseidank leistete ihm keiner Folge, denn die Auswirkungen wären vermutlich nicht gerade angenehm gewesen. Rob Fowler unterstützte seine Frau Sabine Mayer mittels ”On my own”, das von den beiden selbst geschrieben worden war. Als einziger Mann fast ständig auf der Bühne und auch ein Musical Papi – Walter Lochmann – der die Sänger am Klavier begleitete.

Petra Kreuzer sang eine lustige Version von ”Broadway baby”, welche mit neuem Text, passend für die Veranstaltung, versehen worden war. Von Stella Fürst gab es in allen möglichen und unmöglichen Tönen ”Lullaby” in einer Birdland Version zu hören, die etwas gewöhnungsbedürftig war, aber das vermutlich auch sein sollte. Eva Maria Scholz erzählte mit Hilfe von Helge Salnikau ”ein modernes Märchen?”, das von ihr selbst verfasst worden war. Rebecca Kohland (bekannt als ehemalige Starmania Teilnehmerin und durch Auftritte in ORF Shows) ist zwar nicht aus dem Bereich Musical, wohl aber teilt sie ihre Liebe zur Musik mit den anderen. Sie sang eine jazzige Version des Klassikers ”You’ve got a friend” und das mit doppelter Power, da sie hochschwanger war. Gekonnt schaffte sie es, das Publikum zum mitsingen und -klatschen zu animieren. Andrea Malek gab ”Kiss of the spiderwoman” und ”Not while I’m around” zum Besten. Letzteres aus dem Musical ”Sweeney Todd”, das ja dank des Kinofilms mit Johnny Depp hoch im Kurs steht. Aus dem Film ”Die Farbe Lila” interpretierte Suzanne Carey mit ihrer kräftigen Stimme ”Sister”. Ein Chanson mit dem Namen ”Frau Birnbaum” von Franz List, gesungen von Kathleen Bauer sorgte für Lacher, vor allem aufgrund ihrer wilden Gesten. Susan Ten Harmsen sang ”Chancenlos”, im Original von Annett Louisan. Suzanne, Susan und Kathleen zeigten bei ”Our story goes on” aus dem Musical ”Baby”, wie drei unterschiedliche Frauen wirklich gut harmonieren können. Sabine Mayer und Thomas Eder, der sie auf der Gitarre begleitete, hatten technische Probleme und entschieden sich für einen kompletten Neustart, indem sie einfach nochmals auf die Bühne kamen. Dann gab es ein gefühlvolles ”Dear Mr. President” zu hören. Ann Mandrella, die noch vor gar nicht allzu langer Zeit am Broadway gespielt hatte, interpretierte von Jacques Brel ”In my childhood”, in dem es um eine traurige Kindheit ging.

Vor dem Finale erfolgte die Übergabe diverser Schecks in Höhe von EUR 9.600,–. Weiters erhielt das Publikum die Information, dass der Abend nochmals weitere geschätzte EUR 7.000,– eingebracht hatte.

Gemeinsam sangen alle Künstler ”Sind so kleine Hände” von Bettina Wegner. Waren die Musical Mamis der letzten Jahre eher auf lustig getrimmt, so vermisste man dieses Mal vielleicht ein klein wenig die humoristischen Beiträge. Es waren zum Großteil ruhigere, nachdenklichere Lieder vertreten. Nichts desto trotz, hatten alle ihren Spaß, sowohl vor, als auch hinter der Bühne und man darf sicherlich auf eine Fortsetzung 2009 hoffen.

Quelle: Andrea Martin

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  • Petra Kreuzer
    Petra Kreuzer
    © Andrea Martin
  • Suzanne Carey
    Suzanne Carey
    © Andrea Martin
  • Susan Ten Harmsen
    Susan Ten Harmsen
    © Andrea Martin
  • Kathleen Bauer
    Kathleen Bauer
    © Andrea Martin
  • Stella Fürst, Rebecca Kohland, Eva Maria Scholz, Petra Kreuzer
    Stella Fürst, Rebecca Kohland, Eva Maria Scholz, Petra Kreuzer
    © Andrea Martin

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