16 Jahre gewartet…

…und da ist er nun, der von PHans und anderen Anhängern der Geschichte um das Phantom der Oper lang erwartete Film. Ja…was soll man nun dazu schreiben? Die Einen lieben ihn und heben ihn in den Himmel und die Anderen hassen ihn und wünschen ihn in die Hölle oder daß er nie gedreht wurde.

Zugegebenermaßen, der Film ist schon eine beeindruckende Materialschlacht und die Special Effects sind auch sehr beeindruckend. Aber das war es dann auch leider schon. Die Darsteller sind nicht sehr überzeugend, einzig Minnie Driver als Carlotta Giudicelli überzeugt wirklich. Gerard Butler überzeugt weder stimmlich noch schauspielerisch als Phantom, Emmy Rossum paßt sich in ihrer Rolle als Christine Daaé ihm leider an. Auch Patrick Wilson hätte mehr aus seiner Rolle, dem Vicomte de Chagny, machen können. Manchmal hatte man das Gefühl, als wolle keiner der drei genannten in diesem Film so richtig mitspielen, schade.

Leider passen sich die deutschen Synchronstimmen dem englischen Original an. Mit Uwe Kröger und Jana Werner wurden bedeutende Namen der Musicalszene verpflichtet, doch hätte man sich dort vielleicht auch an Webbers Konzept halten sollen und unbekanntere Namen verpflichten sollen, denn man erkennt sofort die Stimme Uwe Krögers, was in diesem Fall leider kein Vorteil ist.

Ganz ehrlich muß man sagen, daß man aus diesem Film viel mehr hätte machen können. Oder vielleicht hätte man einfach mal ein paar Effekte weglassen sollen, damit der Film nicht zu überladen ist. Es ist einfach eine Geschmackssache, wie bei so vielen Sachen auch. Doch sprechen auch die Verkaufszahlen der Kinos und der DVD-Verkäufe für sich, und da war der Film nun einmal ein Flop, oder um bei der Phantom der Oper-PHans eigenen Schreibweise zu bleiben – ein PHlop.

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Quelle: Christine Daaé

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