Manche mögen’s heiß

Und manchmal wird es sogar noch heißer! Wie am Samstag in Coburg. Was das Wetter nicht konnte, das konnten die Darsteller auf der Bühne – nämlich den Leuten so richtig einheizen. Die Story von “Manche mögen’s heiß” ist hinlänglich bekannt, sogar nicht-Musical-Freunde kennen sie.

Was Marilyn Monroe und Tony Curtis im Film vormachten, wurde auf der Bühne des Coburger Landestheaters gekonnt und stilsicher fortgesetzt. In den Hauptrollen glänzten Kathrin Molsberger und Helmut Jakobi als Sugar Kane und Joe bzw Josephine. Ein bezauberndes Pärchen – ob nun als Liebespaar oder als Freundinnen, die beiden harmonierten wunderbar miteinander. Doch auch mit Niklaus Scheibli als Jerry bzw Daphne konnten die beiden wunderbar agieren, so daß es immer eine Freude war, wenn sie auf der Bühne waren.

Und wer kennt es nicht? Marilyns berühmtes “I wanna be loved by you”? Bezaubernd haucht die MM diese Zeilen, so daß es einem kalt und heiß den Rücken hinabläuft. Auch Kathrin Molsberger schaffte es gekonnt, dieses Hauchen, was schon damals die Männer verrückt machte. Damals und auch heute.

Doch nicht nur Kathrin Molsberger sah ihrem Filmvorbild Marilyn zum Verwechseln ähnlich, nein auch Helmut Jakobi konnte durchaus als Tony Curtis durchgehen. Und Niklaus Scheibli sah Jack Lemmon beinahe schon unheimlich ähnlich. Eine gekonnte Castauswahl vom Landestheater, das muß man zugeben. Doch auch der Rest der Cast ist keineswegs zu verachten. Alle samt sind es für regelmäßige Besucher des Landestheaters bekannte Namen. So sah man Elsa Mangold als Sweet Sue, Jens Müller-Rastede als Sir Osgood Fielding, Wolfgang Mühlenbeck als Bienstock, Jason Nandor Tomory als Spats Palazzo, Griffin als Dude, Martin Trepl als Knuckles Norton, Simon van Rensburg als Gangster, Boris Stark in einer Doppelrolle als Impressario und Taxifahrer, Gabriele Bauer-Rosenthal als Olga, Monika Tahal als Dolores, Joanna Stark als Mary Lou und Stefanie Schmitt als Rosella stimm-, tanz und orchestergewaltig unterstützt vom Chor, Ballett und Philharmonischem Orchester des Landestheaters.

Auch wenn Sir Osgood Fielding so passend am Schluß sagt: “Niemand ist perfekt”, so irrt er sich doch. Denn diese Show ist – einfach und simpel – perfekt.

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Quelle: Christine Daaé

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