Ein Jubel wie beim Club-Aufstieg

Ein Jubel wie beim Club-Aufstieg: Die ”Faust”-Premiere 2009 im Klosterhof Langenzenn ist geschafft. Nach monatelangen, oft schwierigen Proben, unterbrochen von Regen und Kälteeinbruch, haben Klosterhofspieler und Hans-Sachs-Spieler ihr Ziel erreicht. Die 50 Darsteller zeigen in 20 Aufführungen bis einschließlich 9. August Goethes großes Werk der Weltliteratur im Klosterhof. Das Besondere an dieser Inszenierung von Regisseurin Gabriele Küffner ist nicht nur die Zusammenarbeit zweier großer Theatergruppen. Ebenso erwähnenswert ist das Bühnenbild von Angela Loewen. Es fügt sich gekonnt in die Szenerie des Klosterhofes ein und bringt das romantische Ambiente mit den Fresken hervorragend zur Geltung. Mit einfühlsamen Melodien schuf Ferdinand Roscher die stimmungsvolle Begleitmusik zur ”Faust”-Inszenierung. ”Wir haben das Menschenmögliche getan, das Äußerste gewagt”, sagt Roland Schönfelder, erster Vorsitzender der Klosterhofspiele. Ein Projekt dieser Größenordnung sei vielleicht alle zehn Jahre zu schaffen, meint er. Das bedeute aber auch, dass heuer mehr Geld für Werbung ausgegeben werden musste als sonst üblich. “Jetzt liegt´s an den Zuschauern, sich von dieser gelungenen Inszenierung mit einem Besuch der Klosterhofspiele zu überzeugen.” Mittlerweile ist auch die Kinowerbung für die Langenzenner ”Faust”-Aufführung im Nürnberger Cinecitta angelaufen.
Quelle: Horst Mayer

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