Lust auf eine Fleischpastete?

Na kommen sie schon! An einer solch leckeren Pastete kann man doch nun wirklich nicht einfach so vorbeigehen. Und riechen Sie doch mal, wie das duftet! Oh der Herr, vielleicht sollten Sie sich vor dem Genuß der Pastete noch einer kleinen Rasur unterziehen? Da, sehen Sie, der Barbier Sweeney Todd erwartet Sie schon…

…in Coburg, genauer gesagt im Landestheater Coburg. Am 24.10. feierte Stephen Sondheims schwarze Operette dort vor ausverkauftem Haus seine Premiere. Steffen Löser lud in der Titelrolle zu einer teuflischen Rasur ein und alle waren sie erschienen: der Chor, die Statisterie und auch das Philharmonische Orchester des Landestheaters. Gemeinsam unterstützten sie ihn und Ulrike Barz (Mrs.Lovett) mit Leibeskräften.

Wie man es vom Landestheater Coburg erwarten kann, wurde Unterhaltung der Spitzenklasse geboten, bei der man jedem einzelnen der Darsteller die Freude am Spielen und Singen wirklich ansah.

Sweeney Todd (Benjamin Barker) – Steffen Löser

Mrs. Lovett – Ulrike Barz

Anthony Hope – Jason Tomory

Johanna – Katrin Dieckelt

Tobias Ragg – Benjamin-Edouard Savoie

Richter Turpin – Michael Lion

Die Bettlerin – Petra Gruber

Büttel Bamford – Sascha Mai

Pirelli – Kostas Bafas

Jonas Fogg / Ein Vogelhändler – Martin Trepl

Egal ob ein Mitglied des Ensembles oder eine Hauptrolle, ausnahmslos jeder der Darsteller versprüht eine wahre Freude, die das Publikum ansteckt und auf eine unvergeßliche Reise mitnimmt. Dieses Ensemble schafft es wirklich, daß man für die Dauer der Aufführung und noch darüber hinaus seine Alltagssorgen vergißt und einfach nur noch genießt.

Auch kleine technische Probleme ließen die Premierenstimmung nicht sinken und wurden – nach der Lösung – vom Publikum begeistert beklatscht. Live ist live und so zeigt sich, was ein Vollblutschauspieler ist. Mit Bravur wurde das Problem gelöst und es ging reibungslos weiter.

Begeisterter Applaus und Standing Ovations riefen die Darsteller immer wieder auf die Bühne und entließen sie erst nach einigen Vorhängen endgültig. Ein gelungener Abend im Landestheater Coburg ging damit zu Ende. Diese Premiere macht Lust auf mehr.

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Quelle: Christine Daaé

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