Und dunkel ward’s…

…am 12. Dezember auf der Bühne des Landestheaters Coburg! Aber nur für die Darsteller, der Zuschauer konnte noch immer ganz genau sehen, was dort geschah…im Dunkeln. Im Dunkeln ist immerhin gut munkeln, aber auch gut verstecken. Und wenn es für die Darsteller auf der Bühne hell war, dann war es für die Zuschauer dunkel. Wem das jetzt zu kompliziert ist, dem sei nur eines gesagt: Die Lösung gibt es in Coburg, und die ist verdammt lustig!

In einer Stunde und dreißig Minuten schaffen es die Darsteller Nils Liebscher (Brindsley Miller), Kathrin Molsberger (Carol Melkett), Elga Mangold (Miss Furnival), Andreas Torwesten (Colonel Melkett), Stephan Mertl(Harold Gorringe), Hans-Peter Deppe (Schupanski), Anja Lenßen (Clea) und Thomas Strauß (Nicolai Godunow) alle Witze und Fettnäpfchen, die in der Dunkelheit in einem Zimmer passieren können, zu erleben und dennoch wird es niemals vorhersehbar oder kitschig.

Dieses Stück lebt von den Gebärden und der Gestik, fast mehr als von den Dialogen, selbst ohne Ton wäre das Stück noch witzig und würde das Publikum in Lachsalven ausbrechen lassen, so wie bei der Premiere am 12.12.2009 in Coburg. Standing Ovations gab es – verdient – für die Darsteller am Ende und so mancher lachte noch immer auf dem Parkplatz, während er in sein Auto stieg.

Dieses Stück, dessen Entstehungsgeschichte allein schon Stoff für eine Komödie bietet, reißt immer wieder vom Hocker und hat bei allen seinen Inszenierungen positive Kritiken erhalten. So auch die Coburger Inszenierung von Frank Lorent Engel und Christof Wahlefeld. Und am Ende ging dann doch jedem ein Licht auf.

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Quelle: Christine Daaé

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