Die Eröffnung der Lokremise war Höhepunkt einer erfolgreichen Saison von Konzert und Theater St.Gallen

4 Prozent mehr Zuschauer: das ist die erfreuliche Bilanz für das Theater St.Gallen. Wie aus dem gerade veröffentlichen Jahresbericht hervorgeht, konnte die Saison 2010/ 2011 mit einem Publikumszuwachs von 4600 Besuchern und einem Mehrertrag von rund 372 000 Franken abgeschlossen werden. Dadurch wurde der belastende Verlustvortrag der Vorjahre auf rund 594 000 Franken reduziert. Insgesamt wurden in der Saison 2010/2011 fast 160 000 Karten für 496 Veranstaltungen verkauft. Damit wurde die Gesamtvorstellungszahl noch einmal leicht erhöht.

Drei herausragende Ereignisse haben die vergangene Saison von Konzert und Theater St.Gallen geprägt. Zum einen war es die Eröffnung der umgebauten Lokremise und deren erste Saison. Damit steht dem Theater St.Gallen zum ersten Mal in seiner über 200jährigen Geschichte eine zweite permanente Spielstätte zur Verfügung. Die neuen Theatersäle mit den Schauspiel-, Tanz- und Musiktheaterproduktionen stiessen allesamt auf ein grosses Publikumsinteresse. Erfolgreichste Produktion war hier Dürrenmatts Komödie Die Panne, die bei 21 Vorstellungen fast 3000 Besucher in die Lokremise lockte.

Zweiter Höhepunkt war die langersehnte Realisierung der Akustikverbesserung im grossen Saal der Tonhalle, welche nicht nur den Konzertbesuchern ein völlig neues und differenzierteres Hörerlebnis ermöglicht, sondern auch den Mitgliedern des Sinfonieorchesters entscheidend bessere Arbeitsbedingungen bietet.

Der dritte Höhepunkt waren einmal mehr die St.Galler Festspiele. Erneut konnte die Openair-Opernproduktion mit Giuseppe Verdis I Lombardi alla prima crociata auf Wetterglück zählen, sodass alle geplanten Vorstellungen, wenn auch teilweise bei kühler Witterung, vor der imposanten Kulisse der St.Galler Klostertürme gespielt werden konnten. Mit der Neugestaltung des Bühnen- wie Zuschauerbereiches sind die noch jungen Festspiele bei den Besuchern wie auch ganz allgemein auf ein äusserst positives Echo gestossen. Traumzahlen in der Auslastung hat dabei nicht nur die erwähnte Oper mit 95 % zahlenden Besuchern auszuweisen, sondern auch der Tanz mit Pert Em Hru in der Kathedrale bei einer Auslastung von 100 % zahlenden Besuchern!
Quelle: Theater St. Gallen

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