Eine harte Nuß

Ballett von Goyo Montero

Musik von Peter Tschaikowski

Es spielt die Staatsphilharmonie Nürnberg

Es singt der Jugendchos des Lehrergesangsvereins

Das Ballett ”Der Nußknacker” ist ein wirklich sehr bekanntes und beliebtes Stück. Gerade in der Vorweihnachtszeit findet man es immer wieder auf den Spielplänen diverser Theaterhäuser. Jedoch ist dies dann eher die romantisierte und verkürzte Form, die Claras Reise in das Reich der Süßigkeiten als Vordergrund hat.

Dies ist jedoch nicht bei der Version von Goyo Montero der Fall. Er beleuchtet die Geschichte um Clara und den Nußknacker von der Quelle her, von E.T.A. Hoffmanns Erzählung, die eher einer gothic novel gleicht, als einem süßen Märchen. So muß seine Clara sich dem düsteren Drosselmeyer anvertrauen und in das Land der Träume hinabsteigen, um dort um ihren Nußknacker zu kämpfen.

Darsteller:

Clara: Marina Miguélez

Drosselmeyer: Saúl Vega

Vater: Carlos Lázaro

Mutter: Simone Elliot

Hans Drosselmeyer: Max Zachrisson

Nußknacker Puppe: Hannah Lagerway

Schwarze Begleiter Drosselmeyers: Oscar Alonzo, Christian Treutscher, Felix Valentim, Simon van Heddegem

Kleine Ratte: Julia Córtes

Rattenkönig: José Hurtado

Bein: Hirotaka Seki

Arm: Sayaka Kado

Torso: Sophie Antoine, Hannah Lagerway, Natsu Sasaki, Carlos Lázaro, Christian Treutscher, Felox Valentim

Kopf: Marina Sánchez, Oscar Alonzo

Creativteam:

Musikalische Leitung: Philipp Pointner

Musikalische Leitung: Christian Reuter

Choreographie und Inszenierung: Goyo Montero

Bühne: Verena Hemmerlein, Goyo Montero

Kostüme: Angelo Alberto, Goyo Montero

Lichtdesign: Olaf Lundt, Goyo Montero

Sie alle verbinden das romantische Weihnachtsballett mit der Originalgeschichte, die weitaus komplexer ist, und fügen so einen fast siebenminütigen Prolog hinzu, der die Verbindung der handelnden Personen und Charaktere erläutert.

Schnell wird man von der Geschichte eingesogen und kann seine Augen nicht mehr von der Bühne wenden. Perfekt verbinden sich die Tänzer mit der Musik, die sie immer tiefer in die Geschichte trägt.

Wer Lust hat, den Nußknacker einmal in einer ganz anderen Version zu erleben, der sollte einen der folgenden Termine wahrnehmen. Worte können zwar viel beschreiben, doch manchmal reichen sie nicht aus. Dann muß man sich ein eigenes Bild machen.

Termine:

Dienstag, 07.02.2012 20:00 Uhr

Samstag, 11.02.2012 19:30 Uhr

Samstag, 25.02.2012 19:30 Uhr

Freitag, 02.03.2012 20:00 Uhr

Sonntag, 25.03.2012 19:00 Uhr

Sonntag, 01.04.2012 19:00 Uhr

Sonntag, 08.04.2012 19:00 Uhr

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Quelle: Christine Daaé

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