Alles… nur keine Zeitverschwendung

Wie kann meine seine Zeit am besten verbringen? Für den 23.10.2012 ab 20:00 Uhr gab es da nur eine Antwort: Man geht in die Nürnberger Arena und begibt sich auf eine Zeitreise, zusammen mit einem kleinen Drachen namens Tabaluga und seinem ”Papa” Peter Maffay. In der ausverkauften Arena verging die Zeit wie im Flug für die Besucher.

Mit ”Tabaluga und die Zeichen der Zeit” endet Peter Maffays Rockmärchen um den kleinen Drachen, der niemals erwachsen werden wollte und viele Gaststars machen Tabaluga den Abschied leichter. So helfen ihm zum Beispiel Barbara Schöneberger, Helene Fischer, der Graf, Laith A-Deen, Sasha, Tim Bendzko, Rea Garvey und David Garrett. Nicht jeder Gaststar tritt in jeder Show auf. In Nürnberg war es Tim Bendzko, der begeistert begrüßt wurde. Nur einer wurde noch begeisterter begüßt: Drachenpapa Peter Maffay himself. Als er auftrat, hörte man weder Musik noch ihn, man hörte nur den schallenden Applaus seiner Fans.

Egal welches Lied gespielt wurde, das Publikum klatschte begeistert mit und applaudierte, bis die Finger glühten. Anders war es bei den Balladen: stumm lauschte man und in dem einen oder anderen Auge glänzte eine kleine Träne. Auch die Balladen wurden frenetisch mit Applaus versehen. Während der Zugabe ”Ich wollte nie erwachsen sein” rollte erneut so manche Träne der Rührung.

Das Ensemble gab sein Bestes um das Publikum zu unterhalten und schon bald wünschte man sich, dieser Moment würde niemals vergehen. Doch wie der kleine Drache Tabaluga mußte auch das Publikum in Nürnberg lernen, daß auch die schönste Zeit einmal vergeht. Was bleibt in die Erinnerung an einen unvergeßlichen und unvergleichlichen Abend, an dem einfach alles stimmte.

Peter Maffays Musik hat jeden im Saal berührt und bewegt. Egal ob die rockigen Lieder, oder die Balladen. Die Mischung war einfach perfekt. Und das Ensemble ebenso. Jeder hauchte seiner Rolle Leben ein und entführte das Publikum. Von den Hauptrollen bis zu kleinsten Nebenrolle hin.

Hauptrollen:

Arktos: Heinz Hönig

0815: Jonathan Beck

Lilli: Mandy Capristo

Zebra, Tod und Teppichhändler: Jörn Knebel

Kameliendame: Julia Neigel (in bestimmten Städten)

Schnecke und Eintagsfliege: Charlotte Klauser

Hase und Fuchs: Leon Taylor

Zeitverschwender: Kader Kesek

Kuckuck: Tim Bendzko (Gaststar in Nürnberg)

Tabaluga: Sophia Schönert (im Wechsel mit Rowen Hoppenbrouwes)

Zeit: Katharina Deschler

Die Band, bestehend aus Peter Keller, Carl Carlton, Pascal Kravetz, Jean-Jaques Kravetz, Bertram Engel und Ken Taylor rockte das Publikum und ließ es bei den leisen Tönen in Traumwelten gleiten. Natürlich ließen es sich einige der Bandmitglieder nicht nehmen in kleinen Rollen aufzutreten. Zusammen mit dem Ensemble, bestehend aus Nastasja Bode, Bente Weiler, Dianne Schotten, Kimberly Chaudron, Keeva Treanor, Merle Koorman, Dominique Brooks-Daw, Stephanie Steffens, Jimmie Surles, May Britt Dettbarn, Myriam Meske, Ilka Humpert, Virginia Eckleben, Christopher Sweeney, Salar Kheradpeyoah, Karl Bowe, David Essing, Christopher Albert, David Pellerin, Burim Cerloj und Alec Agalov, die in die verschiedensten Kostüme in Windeseile schlüpften, gelang eine Bühnenshow der Extraklasse, die mit einer wunderschönen Version von ”Ich wollte nie erwachsen sein” endete. Peter Maffay ließ es sich nicht nehmen, das Nürnberger Publikum zu verabschieden und einen guten Abend zu wünschen. Unter Applaus verließ er die Bühne und das Publikum den Saal.

Eines kann man mit Sicherheit sagen: so schnell und schön wie in Nürnberg ist die Zeit selten vergangen. Wir wünschen dem kleinen Drachen eine erfolgreiche Tournee und genügend Zeit für sich und seine Fans.

[yasr_overall_rating]
Quelle: Christine Daaé

[yasr_visitor_votes size=”small”]

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!