Rezension: “Na warte, sagte Schwarte!” am 06.12.2015 im Nürnberger Opernhaus

Geboren im Jahre 1977 hat die Geschichte des cleveren Schweines Schwarte immer wieder Jung und Alt fasziniert. Die bezaubernde Geschichte von Helme Heine gibt es auch als Kinderkonzert. Der Komponist Andreas Tarkmann hat die Geschichte zu einem witzigen Musikstück für einen Erzähler, fünf Blechbläser und Streicher vertont.

Pünktlich zum Nikolaus wurde das Stück auch in Nürnberg im Opernhaus gespielt. Die Mitglieder der Staatsphilharmonie Nürnberg hatten sich für diesen besonderen Anlass schick gemacht und wurden mit begeisterndem Applaus auf der Bühne des Opernhauses begrüßt. Und man konnte ihnen allen ansehen, dass sie ihren Spass bei dieser besonderen Aufführung hatten. Selten sieht man einen musikalischen Leiter auf der Bühne und dazu noch schauspielern, doch hier genoss Volker Hiemeyer seine Rolle. Auch der Erzähler Julian Keck spielte voller Freude und zog die anwesenden Kinder und Erwachsenen in seinen Bann.

Mit Witz und Charme wurden die einzelnen Instrumente vorgestellt und vorgeführt und man konnte lernen, dass auch das kleinste Instrument wichtig ist. Auch wenn es nicht passend ist, die Rollen des Schweines Schwarte zu spielen, so kann man dennoch sagen, dass die Triangel ein ebenso wichtiges Instrument ist, wie zum Beispiel die Basstrompete.

Den anwesenden Kindern und Erwachsenen wurden Streicher, besonders die erste Geige (Bernd Buß), Triangel (Christian Wissel) und Blechblasinstrumente vorgestellt. Und letztendlich kam man gemeinsam zu der Entscheidung, welches Instrument am besten als Schwein Schwarte geeignet ist. Welches es ist? Das verraten wir nicht.

Diese standen zur Auswahl:
Trompeten: Bernhard Holzmann, Bernhard Plagg
Horn: Michael Lösch
Posaune: Michael Wolkober
Tuba: Fabian Neckermann

Was mit kleinen, natürlich geschauspielerten Kommunikationsproblemen begann, wurde dank der Zusammenarbeit von Erzähler, Orchester, Dirigenten und natürlich des Publikums zu einem unvergesslichen Vormittag in der Oper. Diese Kinderkonzerte sind eine wunderbare Möglichkeit, den Kindern die Welt der Oper nahezubringen, ohne sie zu überfordern. Sie dauern ungefähr 45 Minuten und fördern die Fantasie und die Kreativität der Kinder. Wo sonst bekommt auf solch charmante Weise erklärt, wie man musikalisch einen Wolkenbruch darstellt.

Im Foyer wurde für alle, die mitsingen wollten, gab es im Foyer zu einen einen Flyer mit dem Text der glücklichen Schweine, zum anderen gab es die CD „Na warte, sagte Schwarte – Die verlorene Melodie“ zu kaufen. Diese CD ist jedoch nicht von den Nürnberger Staatsphilharmonikern, sondern von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mit Malte Arkona als Erzähler. Aber dennoch bietet sie die perfekte Gelegenheit für all die, die auch zuhause das Lied von den glücklichen Schweinen singen möchten.

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Quelle: Christine Daaé

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