„The Sound of Christmas“ auch im 23. Jahr im Theater 82er Haus in Gablitz/NÖ ein großer Erfolg

Bevor es am 7.12. mit 20 Shows an 15 Tagen losging, gab es vor einem Heimspiel im Theater 82er Haus noch eine kleine weihnachtliche Tour. Diese führte das Ensemble nach Leobendorf, Weiden am See, Amstetten, St. Aegyd am Neuwalde, Wels und in die Minoritenkirche in Wien.

Die weihnachtlichen Shows in Gablitz sind jedes Jahr binnen kürzester Zeit nach Vorverkaufsstart ausverkauft und jedes Jahr Anziehungspunkt für viele Fans des Weihnachtsprogramms. Neben Wiederholungstätern gibt es aber auch immer mehr Neulinge, die das Theater 82er Haus für sich entdecken. Für viele ist ein Besuch in der Vorweihnachtszeit eine schöne Tradition geworden und man verabredet sich schon zu einem gemeinsamen Besuch von „Sound of Christmas“.

Das diesjährige Ensemble bestand aus Megan Crain, Antje Kohler, Terry Chladt und Markus Richter. Begleitet wurde das Quartett von einer 3köpfigen Band; am Tag der besuchten Vorstellung unter der Leitung von Jürgen Tauber. Das wieder sehr liebevoll gestaltete Bühnenbild – im Hintergrund ein überdimensionales Paket und ein Lebkuchenmann, davor stand ein Christbaum und auch sonst befand sich einiges an weihnachtlicher Deko auf der Bühne – wurde von Petra Fibich und Markus Sommerauer beigesteuert.

Gleich zu Beginn verbreiteten alle vier viel Freude bei „Joyful joyful“. Lässiges Weihnachtscountryfeeling kam dann bei Crains „Ding-a-ling the Christmas Bell“ auf. Sie begleitete sich selbst auf der Ukulele und machte dieses nicht allzu bekannte Lied zu etwas Besonderem. Nach dem sehr flotten „Christmas (Baby please come home)“, bei dem Chladt für ordentlich Partystimmung sorgte wurde es etwas ruhiger als Kohler berichtete, was alles „On the day before Christmas“ passieren kann. „Last Christmas“ ist einer der Weihnachtshits schlechthin. Oft hat man schon genug von der Originalversion und kann es nicht mehr hören. Die Version, die Richter darbot war eine komplett andere, richtig gefühlvoll und besinnlich, auch wenn es dem Ende zu etwas flotter wurde. Auch „All I want for Christmas is you“ ist durch Mariah Carey bekannt. Richter’s Variante hatte ein schönes Arrangement und auch als ruhige Version konnte der Titel begeistern. Bei „When you believe“ verbreiteten die zwei Damen mit ihren Bombenstimmen fast schon Broadwayfeeling. Ein absolut magischer Moment, der da auf die Bühne gezaubert wurde. Zwischen den Liedern wurden auch abwechselnd kurze humorige Geschichten vorgetragen.

Antje Kohler berichtete von einer Aromatherapie der besonderen Art, nach der man vielleicht keine Lust mehr auf Kokosbusserln verspürt. Terry Chladt gab weihnachtliche Werbung für ein schwedisches Einrichtungshaus der etwas anderen Art zum Besten, während Megan Crain eine deutsch-englische Geschichte über den wahren Weihnachtsmann erzählte. Hier sorgten vor allem ihre diversen Stimmimitationen für Lacher. Markus Richters Stallgeschichte unterhielt das Publikum vor allem aufgrund der Marcel Reich-Ranicki Stimme, die er perfekt nachahmen konnte.

„Santa’s Party“ beschloss den ersten Teil sehr schwungvoll. Ein fetziges Lied, nachdem man gerne die Wiederholungstaste gedrückt hätte.

Im zweiten Teil bekam man dann ein sehr bekanntes Weihnachtslied so dargeboten, als wäre es aus verschiedenen Ländern. „Rudolph the red nosed reindeer“ wurde einmal im Piaf Stil auf französisch gesungen, ein weiteres Mal mit einer Prise russischem Wodka versehen. Bei der chinesischen Version amüsierte vor allem die spezielle Darbietung der Damen und Rudi aus der Türkei überraschte mit orientalischen Klängen und Shimmies. Das Publikum konnte sehr viel lachen und hatte viel Spaß bei den Einlagen. Antje Kohler besang dann „Weihnachten dahoam“, ein Titel, den Kollegin Bettina Bogdany verfasst hat und der besagt, dass es zuhause doch am schönsten ist. „Baby it’s cold outside“ fanden Megan und Terry und bei „Mary did you know“ hatte Richter wieder ein gelungenes Solo. Von allen gemeinsam gab es „Marys boy child“ und nach einem Xmas Song Medley folgte „Silent Night“ in gleich mehreren Sprachen. Zu dem Zeitpunkt wurden dann auch die Kerzen des Christbaums angezündet und feierliche Stimmung breitete sich aus.

Leider war danach der offizielle Teil schon zu Ende. Natürlich bekam das begeisterte Publikum auch eine bzw. sogar drei Zugaben.
Und wer von den „Sound of Christmas“ Shows nicht genug bekommen kann, der konnte sich die druckfrische CD Volume 4 mit nachhause nehmen und sie sogar von den Darstellern vor Ort signieren lassen. Sowohl die vier Interpreten des diesjährigen Programms wie auch Bettina Bogdany, Katharina Dorian und Martin Pasching sind mit ausgewählten Titeln vertreten und hier kann man dann auch die Wiederholungstaste drücken!
Wie jedes Jahr wurde auch während der Shows wieder für bedürftige Familien gesammelt, Boxen befanden sich im Foyer und jeder Cent war willkommen. Eine lobenswerte Aktion, da vor allem in der Weihnachtszeit die Spendenfreude groß ist.

Quelle: Andrea Martin

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