Rezension: Phantom of the Orchestra am 20.04.2018

Manche Phantome spuken eben nicht in Opern, sondern in ganzen Orchestern, so wie das Phantom im Zenngrundorchester am 20.04. und 21.04.2018. Der große Bruder “Phantom der Oper” stand aber seinem kleinen Bruder immer tatkräftig zur Seite, zum einen als Rahmenhandlung, zum anderen die Musik.

Die Geschichte:
Im Stellatheater wird an diesem Abend zum letzten Mal “Das Phantom der Oper” gegeben. Zeit für die Darsteller und alle, die an dem Theater angestellt sind, in Erinnerungen zu schwelgen und sich auf Zukünftiges zu freuen. Alle freuen sich auf neue Engagement, bis auf einen: Philipp. Er ist auf besonders tragische Weise mit seiner Rolle verbunden…

Die Darsteller:
Alexander Heubeck: Phillipp
Daniela Beyer: Louisa
Jasmin Redelberger: Tessa
Laurin Kerntke: Marc
Sabrina Kiehl: Hannah

Auf interessante und erläuternde Art und Weise wurden Musicalarrangements in die Geschichte eingebunden, ohne dass der rote Faden verloren ging. Die Lieder der Musicals wurden teilweise gekürzt und zusammengeschnitten. So konnte man aus jedem der erwähnten Musicals die Highlights hören. Die Auf- und Abbauzeiten wurden durch das Orchester verkürzt, in dem man Arrangements aus dem “Phantom der Oper” gab.

Die Arrangements in der Reihenfolge:
Mary Poppins
Tanz der Vampire
The Lion King
The Rocky Horror Picture Show
Wicked
Tarzan
Jesus Christ Superstar
The Phantom of the Opera

Neben den Darstellern standen noch eine Vielzahl andere Personen auf der Bühne und brachten sich und ihre Talente in die Geschichte mit ein. Es gab separate Sänger: Daniela Beyer, Sabrina Kiehl, Theresa Zevgitis, Sonja Zeilinger, Mattis Goßler, Vera Bock. Ebenso Artisten: Mika Wiesemann, Lorenz Baron, Laurin Kerntke und ein Ballett: Kim Amely Vogl, Nicole Born, Sophia Sondinger, Vivian Schmidt, Clara-Maria Sehm, Franziska Bhöm, Franziska Lober, Jeanette Müller. Und natürlich das Zenngrundorchester unter der musikalischen Leitung von Matthias Zippel. Geschrieben wurde die Rahmengeschichte von Sarah Stumpe, für die Kostüme war Samatha Bogner verantwortich, Max Stade für das Bühnenbild und Vera Bock für die Maske.

Faszinierend an dem Stück und dem Arrangement war die Tatsache, dass alles in sich schlüssig war und Lieder und Rahmenhandlung eine in sich schließende Geschichte ergaben.

Einige der Zuschauer merkten in der Pause an, dass leider das Orchester ein wenig zu laut sei und dass so der Gesang teilweise überdeckt wurde. Leider tat dies dem Stück ein wenig Abbruch.

Nichtsdestotrotz wurde man am 20.04.2018 mit einem angenehmen Gefühl in den Abend entlassen und konnte noch so einigen Gesprächen der Zuschauer lauschen, die alle begeistert waren von diesem Abend und dem Orchester. Obwohl alles keine ausgebildeten Darsteller auf der Bühne standen, merkte man ihnen dennoch das Herzblut an, welches in dieser Geschichte steckte.

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