Peace now, freedom now – wenn Künstler mit Leidenschaft, Herz und Seele bei der guten Sache sind

Mit viel Engagement und Herzblut setzen sich die drei KünstlerInnen Barbara Obermeier, Marjan Shaki und David Rodriguez-Yanez für die Ute Bock Flüchtlingsorganisation ein. Am 7.5.2018 fand bereits zum dritten Mal im Cafe7Stern in Wien eine Benefizveranstaltung statt. Der Eintritt war eine freie Spende, aber mind. EUR 15,– und so manch einer gab gerne mehr. Auch war das Reservieren der Tickets dieses Mal gut organisiert, da man sich im Internet mit Namen registrieren und so einen fixen Platz reservieren konnte.

Der Einladung sind auch viele KünstlerInnen gefolgt, die zum Teil auch bei den zwei vorherigen Malen dabei gewesen waren. Sehr zur Freude der Fans gaben sich auch einige DarstellerInnen aus „Tanz der Vampire“ die Ehre und das noch dazu an ihrem spielfreien Tag. Musikalisch wurden sie unterstützt von: Klaus Pérez-Salado, Engel Mayr, Ronald G. Sedlaczek sowie Manfred Wechselauer.

Mit „I wanna dance with somebody“ legte gleich das Trio der OrganisatorInnen los. Im Lauf des Abends jagte ein Highlight das nächste und man konnte unglaublich tolle stimmliche Darbietungen genießen. Eine solche war zum Beispiel „What about us“, im Original von Pink, hier mega gesungen von Floor Krijnen und Abla Alauoi. Mit „She used to be mine“ packte Dawn Bullock ihre warme, gefühlvolle Stimme aus und zauberte einen magic moment. Allein schon die Erwähnung seines Namens – Filippo Strocchi – sorgte für Begeisterungsstürme. In „Tanz der Vampire“ wurde er rasch zum Liebling der Fans und auch nach seiner Interpretation von „It’s A Man’s Man’s Man’s World“ waren sich alle einig, dass er ein sehr charismatischer Typ ist mit einer sehr markanten Stimme.

Ebenfalls in den Dienst der guten Sache stellte sich Katja Berg. Gemeinsam mit Barbara sang sie ein bei uns noch unbekanntes Lied „What about love“ aus „The Colour Purple“. Was dann kam war ebenfalls ein Titel, den man nicht unbedingt kennen muss. Er hieß „Always starting over“ und stammt aus „If/Then“. Berg hatte sich alle ihre Gefühle offenbar für diesen Song aufgehoben und verblüffte mit Tönen, die ihresgleichen suchten. Ein Wow-Moment der Extraklasse, der mit extra viel Applaus belohnt wurde. Bombenstimmung verbreitete dann auch Rodriguez-Yanez mit „Wake me up“, quasi einer Hommage an den erst kürzlich von uns gegangenen Künstler Avicii. Schlag auf Schlag ging es mit diesen Künstlern weiter. Als Duo traten Fräulein Mai und Andreas Wanasek mit „I’d give it all for you“ auf. Danach folgte mit dem Töchterchen von Fräulein Mai, Marie, die jüngste der Sängerinnen des Abends. Gemeinsam mit der sehr stolzen Mama sang sie „Herz an Herz“. Das Lied stammt von Fräulein Mai selbst und war als Schlaflied für die Tochter gedacht. Zuckersüß, wie beide gemeinsam auf der Bühne agierten. Dann trat Anna Julia Rogers auf, sie hatte mit „Your Daddys Son“ einen gefühlsbetonten Titel im Gepäck dabei. Aufgrund fehlender Lüftungsmöglichkeiten war es ohnehin schon sehr heiß in dem kleinen Raum. Dann sorgte aber eine Girlgroup, bestehend aus Abla, Floor, Marle Martens und Anouk Rietveld dafür, dass es zu kochen begann. Alle hatten sich sexy in schwarze Schale geworfen und legten eine tolle Performance zu „Woman“ hin. Um danach die dringend benötigte Frischluft tanken zu können, wurden die Gäste in die Pause entlassen.

Nach der Pause ging es mit Percival weiter. Mit „Woke“ präsentierte der Sänger eine Eigenkomposition, die aufgrund der Darbietung in jedem Fall ein Erlebnis war. Auch Oliver Arno war zu Gast und interpretierte seinen erst kürzlich erschienen Titel „Dieses eine Leben“. Ein gut gelungener Song mit Ohrwurmqualität. Er widmete den Titel seinem ungeborenen Sohn, der dank seiner Mama auch im Raum weilte und bald das Licht der Welt erblicken wird. Jil Clesse gesellte sich dann zu Floor Krijnen und als Duo sangen sie „Flight“. Vincent Bueno erweiterte die Gästeschar und hatte auch einen selbstgeschriebenen Titel mitgebracht. „Wonders“ war ein toller, eingängiger Song und Vincent hatte für das Publikum noch einen ganz speziellen Mitmachfaktor eingebaut. Und nebenbei verriet er auch noch ein kleines Geheimnis, nämlich, dass sich seine kleine Familie wieder vergrößern wird. Er freute sich darüber sehr und das Publikum mit ihm. Barbara Obermeier bewies, dass sie auch rockige Songs toll singen kann (nicht umsonst ist sie heuer bei „Rock of ages“ in Amstetten zu sehen) und ließ bei „Nobody love“ ihrer Rockröhre freien Lauf. Vini Gomes, derzeit auch ein Berufsvampir zeigte dann sehr eindrucksvoll, wie man sich in der Musik regelrecht verlieren kann. Bei „I love you more than you’ll never know“ war er eines mit dem Titel und lieferte eine Megaleistung.

Ruben Dimitri stimmte dann seinen eigenen Song „Goodbye“ an, der erst eineinhalb Wochen zuvor erschienen war. So ganz war er sich nicht sicher, ob dieser beim Publikum ankommen würde, aber die Reaktion belehrte ihn eines Besseren. Mit „Wake me up before you go-go“ hatte sich Marjan offenbar einen Musikwunsch erfüllen dürfen und sang ihn gemeinsam mit David und Barbara. Dann folgte die Danksagung des Organisatorentrios und die Bekanntgabe der Endsumme, die sich auf etwas über EUR 1.700,– belief. Als Dankeschön und Finale betraten dann die VampirdarstellerInnen die Bühne und sangen ein megastarkes Finale von „Tanz der Vampire“. Die Gäste waren begeistert – so werden sie es definitiv nicht mehr so schnell zu hören bekommen und wollten die SängerInnen nicht sofort gehen lassen. Das fiel auch diesen auf und so gab es eine wirklich allerletzte und improvisierte Nummer, nämlich mit „Carpe Noctem“ bei der Strocchi sogar von den Kollegen zum Griff zur Gitarre „genötigt“ wurde und fast schon auf schüchterne Art den Gitarrenvampir gab.

Ein toller Abend ging damit zu Ende, das Publikum war restlos begeistert und die 4. Benefizveranstaltung wurde auch schon ins Auge gefasst.

Hier haben wir noch drei kleine Videos für alle, die nicht dabei sein konnten bzw. für die, die sich gerne zurückerinnern möchten (von Andrea Martin):

Quelle: Andrea Martin

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