Ein Sommer in Bad Ischl ist eine Reise wert….und man sollte auf jeden Fall auch einen Besuch des Lehár Festivals einplanen!

Neben der Kaiservilla, der Lehár Villa und einer bekannten Konditorei kann die Kurstadt Bad Ischl in den Sommermonaten auch mit dem sogenannten Lehár Festival Bad Ischl aufwarten. Es ist ein der Operette und gehobenen Unterhaltungsmusik gewidmetes Festival.

1961 wurden die „Operetten Festspiele Bad Ischl“ – das heutige „Lehár Festival Bad Ischl“ gegründet und das seit 1945 bestehende Franz Lehár-Orchester wurde zu einem fixen Bestandteil dieses Festivals.

Die Aufführungen des Festivals finden im Kongress & Theaterhaus Bad Ischl statt.

Von 14.7. bis 2.9. stehen als große Produktionen zwei Operetten, nämlich „Die Blume von Hawaii“ sowie „Das Land des Lächelns“ am Programm.

Es ist die erste künstlerisch geplante Saison von Thomas Enzinger. Dabei ist es ihm wichtig „Türen zur neuen Generation zu öffnen“. Das Operettenfestival will sich jung und dynamisch präsentieren. „Operette muss aber immer auch ein Ort zum Wegträumen sein“, so Enzinger, der davon überzeugt ist, dass „heutiges Theater nicht unbedingt in heutigen Kleidern“ daherkommen müsse. Über das Lehár Festival sagt er:

„Operette im Herzen von Österreich – dafür steht das Festival. Und von da aus starten wir jedes Jahr Traumreisen durch die vielfältige Welt dieses Genres. Kommendes Jahr reisen wir, begleitet von klassischen Klängen und Jazzmusik, nach Hawaii, Monte Carlo, China und zu den Schaustätten der Sissi-Trilogie. Der Spielplan spiegelt die Richtung wider, in der ich das Festival in Zukunft sehe: Eine rasante Revue und ein großer Klassiker; berühmte Filmmusik live gespielt vom Franz Lehár-Orchester und visuell als multimediale Show dargeboten; die Uraufführung eines musikalischen Kabarettprogramms mit dem Thema „Lehár“; ein Liederabend mit Band, passend zur Thematik der Revueoperette mit Liedern der 1920er und 30er Jahre, sowie ein Symposium in Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg zum Thema Paul Abraham – Emigration, Fremdheit. Es ist mir wichtig, das Vertrauen unserer vielen Stammgäste zu erhalten, aber auch die Türen für ZuschauerInnen zu öffnen, die bisher nicht zu uns gefunden haben. Klassische Inszenierungen in geschmackvoller Ausstattung, dynamisch und frisch in der Machart sind keine Gegensätze in der Operette.“

Operetten-Publikumslieblinge von der Wiener Volksoper bis zur deutschen Oper Berlin werden genauso auf der Bühne stehen wie Musicalstars. Mit Ramesh Nair konnte einer der besten Choreografen Österreichs für Jazz und Stepdance gewonnen werden. In „Die Blume von Hawaii“ wird er auch selbst die Rolle des ‚Buffys‘ verkörpern. Mit TOTO wurde ein neuer Ausstatter gewonnen, der mit seinen Bühnen und Kostümen gerade im Genre Operette schon an renommierten Häusern in Deutschland und Österreich das Publikum verzaubert hat.

„Die Blume von Hawaii“ wird erstmals in Österreich in der rekonstruierten Originalfassung zu hören sein. „Diese Version ist viel raffinierter und jazziger als die Bearbeitungen der Nachkriegsjahre“, so Enzinger. Dazu wird das mit über 40 Musikern bereits jetzt schon große Orchester, aufgestockt.

Facts zu „Die Blume von Hawaii“

Premiere am 14. Juli 2018

Leading Team:
Musikalische Leitung Marius Burkert
Inszenierung Thomas Enzinger
Ausstattung TOTO
Choreografie Ramesh Nair

Ensemble:
John Buffy, Sekretär des Gouverneurs: Ramesh Nair
Raka, eine junge Hawaiierin: Susanna Hirschler
Prinzessin Laya (und Suzanne Provence): Sieglinde Feldhofer
Prinz Lilo-Taro: Clemens Kerschbaumer
Reginald Harold Stone, Kapitän der amer. Marine: René Rumpold
Jim Boy, ein amerikanischer Jazzsänger: Gaines Hall
Bessi Worthington, Nicht des Gouverneurs: Nina Weiß
Paul Abraham (und Lloyd Harrison, amer. Gouverneur): Mark Weigel

Facts zu: „Das Land des Lächelns“

Premiere am 21. Juli 2018

Leading Team:
Musikalische Leitung Daniela Musca
Inszenierung Wolfgang Dosch
Ausstattung TOTO

Ensemble:

Lisa, Tochter des Grafen Ferdinand Lichtenfels: Alexandra Reinprecht
Prinz Sou-Chong: Thomas Blondelle
Mi, dessen Schwester: Verena Barth-Jurca
Graf Gustav von Pottenstein (Gustl): Peter Kratochvil

Neben den zwei genannten Operetten wird es auch an drei Tagen (11., 19., 22.8.) „Sissi in Concert“ geben.

Die wunderbare Musik der berühmten Sissi-Filmtrilogie live gespielt vom Franz Lehár-Orchester. Originale Filmausschnitte, einzigartige Aufnahmen der Dreharbeiten sowie Ballett und Schauspiel auf der Bühne vervollkommnen die Aufführung

„Reha mit Lehár“, eine musikalische Komödie mit Prof. Dr. Maringer, Ilia Staple und CrossNova ist am 1.und 8.8. im Lehártheater zu sehen.

Texte: Dominik Maringer
Sopran: Ilia Staple
Musik: CrossNova – Chamber Music Unlimited
Violine: Sabine Nova
Klarinette: Hubert Kerschbaumer
Fagott: Bernhard Krabatsch
Klavier: Rainer Nova

Am 5.8. gibt es „Die Blume von Hawaii für Kinder“, Musiktheater hautnah erleben von 0 bis 99 Jahre, Veranstaltungsort: Kongress & TheaterHaus Bad Ischl

Einmal selber ein Orchester dirigieren, mitsingen und tanzen, Regie bei den Sängern führen und viel über die wunderbare Welt des Musiktheaters erfahren. Die Darsteller und das Orchester des Lehár Festivals spielen mit und für die jungen und junggebliebenen Zuschauer. Es erwartet Sie mit der kindgerechten Fassung von „Die Blume von Hawaii“ ein Theatererlebnis und Erlebnistheater der besonderen Art. Durch die Vorstellung moderiert der Intendant Thomas Enzinger und der bekannte Moderator Walter Witzany.

Alle Beteiligten verzichten auf die Gage. Die Einnahmen werden zur Gänze dem Projekt „Alalay“ gespendet. Die Non-Profit Organsiation setzt sich für Straßenkinder in Bolivien ein.

„Hoppla jetzt komm ich!“ sagt am 21.8. Susanne Marik mit Schlagern aus den 20iger und 30iger Jahren im Lehártheater

Besetzung
Gesang: Susanne Marik
Musik: Palast Quartett unter der Leitung von Béla Fischer

Wir werden berichten, wie es ist, wenn die „Blume von Hawaii“ im „Land des Lächelns“ aufgehen wird und freuen uns schon auf den Sommer in Bad Ischl!

Weitere Infos zu den genauen Terminen, Kartenreservierung etc. sind unter: http://www.leharfestival.at/ zu finden.

Quelle: Andrea Martin

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